Integration(s-Klassen) - eine Schule für alle
Grundsätzliches
- Ganztägiges, gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Förderbedarf
- Integration von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Förderbedarf in lebens- und zukunftsorientierten Projekten
- Persönlichkeitsentwicklung und Ich-Stärkung in heterogenen Lerngruppen
- Jährliche Aufnahme von bis zu 4 Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf
Individuelles Fördern und Fordern ist eine Grundlage für ein erfolgreich arbeitendes integratives System.
Die Willy-Brandt-Schule richtet in jedem Jahrgang eine Integrationsklasse ein, in der Schülerinnen und Schüler mit und ohne Förderbedarf gemeinsam unterrichtet werden und kann daher
jährlich bis zu 4 Schüler(-innen) mit sonderpädagogischem Förderbedarf aufnehmen.
Es gibt an der Willy-Brandt-Schule keine starren Vorgaben. Durch die ohnehin individualisierte und differenzierte Unterrichtsmethodik kann Schülerinnen und Schülern mit verschiedenen Beeinträchtigungen oder Teilleistungsstörungen entsprochen werden.
So lernen an der Willy-Brandt-Schule
- Kinder mit Auffälligkeiten im kognitiven, auditiven und visuellen Bereich,
- Kinder mit Dyskalkulie oder Legasthenie.
Die Frage, ob ein Kind an der Willy-Brandt-Schule optimal gefördert werden kann, wird danach entschieden, inwieweit die notwendigen personellen und sächlich-materiellen Voraussetzungen dafür vorhanden sind bzw. geschaffen werden können. Darüberhinaus ist eine erfolgreiche Integration auch immer von einer kooperativen Elternbeteiligung abhängig. Der Grundsatz besteht in dem Bemühen, kein Kind, das an der Willy-Brandt-Schule lernt, wegschicken zu müssen.
Die Fördermaßnahmen werden sowohl unterrichtsbegleitend (integrativ) als auch parallel oder zusätzlich zum Unterricht (Förderstunden) durchgeführt. Dies richtet sich nach Art und Umfang des pädagogischen bzw. sonderpädagogischen Förderbedarfs.
Generell zeichnet sich der Unterricht in den Integrationsklassen dadurch aus, dass er
- personell verstärkt ist (meist Doppelbesetzung)
- eine geringere Klassenstärke aufweist (maximal 20 Schülerinnen und Schüler) und
- sozialpädagogisch begleitet werden kann
Auf Grund der baulichen Gegebenheiten (viele Treppen / teilweise denkmalgeschützte Bausubstanz / keine Aufzüge) empfehlen wir stark gehbehinderten Schülerinnen und Schülern auf besser zugänglichere andere Schulen auszuweichen und bedauern, dass unsere Gebäude für Rollstuhlfahrer ungeeignet sind.
An der Willy-Brandt-Schule beginnt die Berufsvorbereitung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit den Regelschülern ab der 7. Klasse. In Absprache und Zusammenarbeit mit den Eltern wird eine Prognose zum weiteren schulischen Werdegang erläutert. Außerdem beginnen die Vorbereitungen für die anstehenden Betriebspraktika.
Schulbuchbestand Integration
Für weitere Auskünfte steht Dir / Ihnen
- Frau Schmidt-Hahn
gerne zur Verfügung.
Lübeck