Zum Artikel springen

Kieser Training

Kieser: Ohne Kraft ist alles nichts!   |   e. Bericht der Kl. 8b - abgedruckt in den "LN" am 11.12.08

Mit zwei Trainingseinheiten pro Woche sind überflüssige Pfunde bald kein Thema mehr! Davon wollten sich die Schüler der Willy-Brandt-Schule beim Kieser Traing in Lübeck einmal selbst überzeugen.
 
Logo Kieser Training ü BERFLÜSSIG IST EIN gutes Stichwort. Denn hier im Kieser Training Lübeck ist wirklich nichts überflüssig. Keine bunten Wände, keine Monitore, keine Musik, keine Getränkebar. Stattdessen betritt man einen Raum, der einen mit seiner Schlichtheit fast erschlägt, sodass schnell klar wird, dass man nicht in einem handelsüblichen Fitnessstudio gelandet ist. Weiße, kahle, fast nackt erscheinende Wände, schwarze Kraftmaschinen, Trainer in einheitlichen dunkelblauen Hosen und weißen Hemden. All das lässt einen das Wort "Gemütlichkeit" schnell vergessen. Aber darauf kommt es auch gar nicht an, wie Geschäftsführerin Kirsten Karrock (36) erklärt: "Nichts soll vom eigentlichen Training ablenken." Stattdessen geht es darum Kraft und Beweglichkeit in jedem Alter aufzubauen und zu erhalten, Rückenschmerzen vorzubeugen oder sie aktiv anzugehen, die Fettverbrennung zu fördern und die Figur zu straffen, sowie präventiv gegen Stoffwechselerkrankungen und Osteoporose zu trainieren. "Das Gute daran ist, dass es nie zu spät ist damit anzufangen. Beginnen sollte man aber frühestens ab dem 14. Lebensjahr," so Dr. Jutta Tronnier, betreuende Ärztin bei Kieser Training. Bei chronischen oder akuten Beschwerden wie Rücken- oder Gelenkschmerzen stellt die Ärztin gemeinsam mit den Patienten einen Trainingsplan zusammen. Durch regelmäßiges Training an zwei speziellen medizinischen Geräten und Untersuchungen durch die Fachärztin vor Ort, sollten die Schmerzen bald der Vergangenheit angehören.
 
Schüler beim Krafttraining "P UH, IST DAS anstrengend", stöhnt Maximilian Lange (14), der sich zunächst noch freudestrahlend im LE-Rückenstrecker festschnallen lässt. Man möchte in der Tat nicht in seiner Haut stecken, wenn man mit ansieht, wie er sich mit vollem Einsatz gegen die immer schwerer werdenden Gewichte stemmt. "Das ist eine Foltermaschine", beschreibt Jürgen Witte (38), Sporttherapeut der Medizinischen Kräftigungstherapie, den Stuhl, an dem die Kraft der Rückenmuskulatur gemessen wird. Die letzten Minuten kommen dem jungen Lübecker ewig vor. Aber immerhin haben sich seine Bemühungen gelohnt. Sein Krafttestergebnis entspricht in etwa dem Durchschnitt seiner Altersgruppe. So auf Herz und Nieren geprüft, kann nach einer Einführung in die Welt des Krafttrainings, der "Spaß" beginnen - immer unter der Aufsicht des qualifizierten Personals.
Schüler beim Krafttraining W ÄHREND TIMO STEIN (14) noch entspannt am Trapez- und Rückenmuskelgerät sitzt, lauscht er den Worten von Instruktor Rainer Sanders (53): "Vier Sekunden überwinden, zwei Sekunden halten und langsam in vier Sekunden absenken." Dieses langsame, aber gezielte Bewegungstempo ist auch als 4-2-4-System bekannt. "Das ist ja gar nicht so anstrengend", berichtet der 14-jährige Schüler. Auch wenn es scheinbar nicht sehr kräfteraubend ist, hat es doch eine große Wirkung auf den Körper. So können auch nach dem 30. Lebensjahr die Muskeln erhalten und verbessert werden. Denn ein Mensch baut nur 25 - 30 Jahre seines Lebens Muskeln auf, danach geht es langsam abwärts. Stattdessen stauen sich bis zu 20 Kilogramm überflüssiges Fett an. Mit zwei halbstündigen Traningseinheiten pro Woche kann man gezielt gegen die unbeliebten Polster ankämpfen. "Mehr Kraft bedeutet mehr Lebensqualität", so der Leitspruch der immer mehr Menschen dazu treibt etwas für ihre Gesundheit zu tun.
 
Denn Kraft ist nicht alles - aber ohne Kraft ist alles nichts!
    Von der Klasse 8 b der Willy-Brandt-Schule Lübeck [Klassenlehrer(-in): Frau Balk / Herr Meyer].
    Mit besonderer Unterstützung von Liv, Zowa und Sophie
 
Quellen:


^ Seitenanfang ^